Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Bereich PharmMed, www.ages.at Wien, 6. März 2006
Meldung von Qualitätsmängeln von Arzneimitteln
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) teilt mit:
Gemäß § 75a Arzneimittelgesetz sind Apotheker und Apothekerinnen zur unverzüglichen Meldung von ihnen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit bekannt gewordenen Qualitätsmängeln von Arzneimitteln verpflichtet. Zur leichteren Auflistung der für die Bearbeitung der Meldungen notwendigen Daten hat das BASG Meldekarten aufgelegt, welche über das Internet jederzeit aktuell heruntergeladen werden können (www.ages.at).
Die Aufgabe des BASG ist die Abklärung der Ursachen, die zu Qualitätsmängeln geführt haben, das Einfordern von Konsequenzen für die Gestaltung des Qualitätssicherungssystems des Betriebes und bei nachweislicher Gesundheitsgefährdung die Einleitung des amtlichen Rückrufes der betroffenen Charge.
Somit trägt jede Meldung zu einer Erhöhung der Arzneimittelsicherheit in Österreich bei.
Kontaktnummern: Tel. 050555-36405, Fax 050555-36408, E-Mail am-qualitaetsmangel@ages.at
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Bereich PharmMed, www.ages.at Wien, 10. März 2006
GZ: 16-060222-092-A
Wichtige Information zum renalen Sicherheitsprofil von Viread® und Truvada®
Viread® 245mg-Filmtabletten, Zulassungsnummer EU/1/01/200/001
Truvada® Filmtabletten, Zulassungsnummer EU/1/04/305/001
Zulassungsinhaber Gilead; Wirksamer Bestandteil Tenofovir Disoproxilfumarat
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen teilt mit:
Da der Zulasssungsinhaber der Arzneimittel Viread und Truvada, die Firma Gilead, weiterhin Berichte über renale Nebenwirkungen erhalten hat, ist es erforderlich, nochmals auf die Kontrolle der Nierenfunktion hinzuweisen (Bestimmung von Kreatinin-Clearance, Serumphosphat), sowohl vor dem Behandlungsbeginn mit den beiden Präparaten, als auch während einer Behandlung. Daher wird auch die Firma Gilead eine entsprechende Aussendung durchführen.
Bei bereits bestehenden Nierenfunktionsstörungen muss die entsprechende Dosisanpassung laut Fachinformation auch befolgt werden.
Bei dieser Gelegenheit möchte die Firma Gilead die Ärzte auch bitten, ihre Patienten daran zu erinnern, dass sie Truvada nicht gleichzeitig mit Viread oder Emtriva anwenden dürfen.
Dr. Reinhard Berger
für das Bundesamt Wien
Ansuchen um Konzessionserteilung
Mag. pharm. Beatrix Sperk hat den Antrag auf Erteilung der Konzession zur Errichtung und zum Betrieb einer neuen öffentlichen Apotheke in 3001 Mauerbach gestellt.
Standort dieser neu zu errichtenden Apotheke wird sein in Mauerbach, Steinbachstraße 1.
Inhaber öffentlicher Apotheken sowie betroffene Ärzte, welche den Bedarf einer neuen öffentlichen Apotheke als nicht gegeben erachten, können etwaige Einsprüche gegen die Neuerrichtung innerhalb von längstens sechs Wochen, vom Tag dieser Verlautbarung in den »Amtlichen Nachrichten für Niederösterreich»* an gerechnet, bei der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung einbringen. Später einlangende Einsprüche werden nicht mehr berücksichtigt.
* vom 28. Februar 2006
Mag. pharm. Ingrid Gabler hat den Antrag auf Erteilung der Konzession zur Errichtung und zum Betrieb einer neuen öffentlichen Apotheke in Gerasdorf/Katastralgemeinde Seyring gestellt.
Standort dieser neu zu errichtenden Apotheke wird sein in Seyring, im geplanten Einkaufszentrum, Brünner Straße, Grundstücksnummer 399/1.
Inhaber öffentlicher Apotheken sowie betroffene Ärzte, welche den Bedarf einer neuen öffentlichen Apotheke als nicht gegeben erachten, können etwaige Einsprüche gegen die Neuerrichtung innerhalb von längstens sechs Wochen, vom Tag dieser Verlautbarung in den »Amtlichen Nachrichten für Niederösterreich«* an gerechnet, bei der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung einbringen. Später einlangende Einsprüche werden nicht mehr berücksichtigt.
* vom 28. Februar 2006
Mag. pharm. Gertrude Höllein hat die Erteilung der Konzession zum Betrieb einer neu zu errichtenden öffentlichen Apotheke mit dem Standort Ortschaft Unterwaltersdorf und der voraussichtlichen Betriebsstätte Hauptplatz 5, 2442 Unterwaltersdorf, beantragt.
Inhaber öffentlicher Apotheken sowie betroffene Ärzte, welche den Bedarf einer neuen öffentlichen Apotheke als nicht gegeben erachten, können etwaige Einsprüche gegen die Neuerrichtung innerhalb von längstens sechs Wochen, vom Tag dieser Verlautbarung in den »Amtlichen Nachrichten für Niederösterreich«* an gerechnet, bei der Bezirkshauptmannschaft Baden schriftlich einbringen. Später einlangende Einsprüche werden nicht mehr berücksichtigt.
* vom 28. Februar 2006
Mag. pharm. Sigrid Urban hat die Erteilung der Konzession zum Betrieb einer neu zu errichtenden öffentlichen Apotheke mit dem Standort Ortschaft Weigelsdorf und der voraussichtlichen Betriebsstätte Siedlergasse 1, 2484 Weigelsdorf, beantragt.
Inhaber öffentlicher Apotheken sowie betroffene Ärzte, welche den Bedarf einer neuen öffentlichen Apotheke als nicht gegeben erachten, können etwaige Einsprüche gegen die Neuerrichtung innerhalb von längstens sechs Wochen, vom Tag dieser Verlautbarung in den »Amtlichen Nachrichten für Niederösterreich«* an gerechnet, bei der Bezirkshauptmannschaft Baden schriftlich einbringen. Später einlangende Einsprüche werden nicht mehr berücksichtigt.
* vom 28. Februar 2006
Ansuchen um Bewilligung ärztlicher Hausapotheken
Dr.med. Markus Kaufmann ersuchte um die Bewilligung zur Haltung einer ärztlichen Hausapotheke als Nachfolge-Hausapotheke nach Dr. Wilfried Pliem am Berufssitz in 8265 Großsteinbach 76/I.
Inhaber öffentlicher Apotheken, die den Bedarf an der Hausapotheke als nicht gegeben erachten, können allfällige Einsprüche gegen deren Errichtung innerhalb einer Frist von längstens sechs Wochen, vom Tag dieser Verlautbarung in der »Grazer Zeitung – Amtsblatt für die Steiermark«* an gerechnet, bei der Bezirkshauptmannschaft 8280 Fürstenfeld, Realschulstraße 1, GZ. 12.0-80/06, einbringen. Später einlangende Einsprüche werden nicht mehr berücksichtigt.
Der Bezirkshauptmann
i.V. Führenstahl
* vom 3. März 2006 |