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Krankenzimmer in der Kinderklinik No. 1 im Ambulanzbereich, dessen Dach in der 2. Bauphase renoviert wird.
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Hilfsaktion 2003 für das Kinderspital No. 1 von Czernowitz
Danke!
Am 18. April 2003 konnte ich, im Rahmen einer Dienstreise finanziert durch das Büro für Internationale Beziehungen der Universität Wien = BIB in die Ukraine und in Begleitung der Mitorganisatorinnen dieser Hilfsaktion, Dr. Eleonora Reis Teixeira da Costa-Rossoll, »Medical Aid for Czernowitz«, Brüssel, und Mag. Eleonora Gottwald, Caritas-Pfarre Liesing/Wien, einen Teilbetrag von Euro 10.000, an Spenden für die Dachrenovierung des Kinderspitals No. 1 von Czernowitz* an die Vizebürgermeisterin der Stadt Czernowitz, Halyna Sologub, den Stadtrat für Gesundheitswesen von Czernowitz, Viktor Prots, den Vorsitzenden der Stiftung »Kindheit«, Dr. Ruslan Kudrinski, und den Leiter des Kinderspitals, Prim. Doz. Dr. Sergiy Storozhuk, im Rathaus von Czernowitz offiziell übergeben.
Gleichzeitig mit diesem Festakt, wurden, vor Vertretern der lokalen Presse und zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kultur, Bildungs- und Gesundheitswesen die Verträge zur Beauftragung der Renovierungsarbeiten an die private Dachdeckerfirma »Mamajivzi« unterzeichnet. Die Verträge in ukrainischer und deutscher Sprache verfasst, die beiden Exemplare liegen beim Verfasser zur Einsicht auf sehen folgende Vorgangsweise vor:
Beginn der Dacharbeiten im Bereich Operationssäle, Intensivmedizin und Teile des Verwaltungstrakts (z.B. Bibliothek und Bereitschaftsdienstzimmer) mit Anfang Juni 2003 (Bauphase 1). Für diese Dachrenovierung wurde der benötigte Betrag von Euro 10.000, am 18. April 2003 übergeben.
Nach Verlegung der kleinen Patienten aus den Krankenzimmern im Frühjahr 2004 in neu adaptierte Räumlichkeiten, die sich im neu überdachten Bereich des Kinderspitals befinden, werden in der Bauphase 2 (Beginn: Juni 2004) die restlichen Kranken- und Verwaltungsräumlichkeiten neu überdacht. Diese Arbeiten wurden ebenfalls mit einem Gesamtbetrag von Euro 10.000, im Vertrag fix veranschlagt. Wir die Hilfsaktion »Kinderspital No. 1 von Czernowitz« in Wien Dr. Leopold Jirovetz und Brüssel Dr. Eleonora Reis Teixeira da Costa-Rossoll werden den benötigten Restbetrag persönlich zu Ostern 2004 nach Czernowitz bringen, an den zuständigen Vorsitzender der Stiftung »Kindheit«, Dr. Ruslan Kudrinski, übergeben und dieses bisher sehr erfolgreiche Hilfsprojekt damit endgültig abschließen.
Für die außerordentlich großzügigen Geldspenden, die bisher für die Dachrenovierung des Kinderspitals von Czernowitz zu Verfügung gestellt wurden, bedanke ich mich ganz besonders bei Neuner's Kräuter-Produkte, Lion's-Club-Klosterneuburg, Fachbibliothek Slawistik der Universität Wien (Bücherbasar-Weihnachten 2002 Bibliotheksleiter Dr. Norbert Brien), UCB-Pharma und Österreichische Apothekerbank. Mein spezieller Dank gilt auch der Geschäftsleitung der Österreichischen Apothekerbank, die nicht nur persönlich Geldbeträge gespendet haben, sondern auch den internationalen Geldtransfer Wien-Czernowitz sehr rasch, unbürokratisch und kostenlos durchgeführt hat.
Der 19. und 20. April 2003 stand ganz im Zeichen der engeren Kooperation der Universität Wien mit der Bukowinischen Staatlichen Medizinischen Akademie (BSMA), das Kinderspital No. 1 ist auch Teil dieser Akademie im Fachbereich Kinderheilkunde mit Spezialgebiet Kinderchirurgie. Bei einem Empfang in der BSMA durch Rektor Prof. Dr. Vasyl Pishak konnte ich nicht nur Grußadressen und Geschenke von Führungskräften der Universität Wien (Rektor Prof. Dr. Georg Winckler, Senatsvorsitzender Prof. Dr. Jörg Hoyer, NAWI-Dekan Prof. Dr. Christian Noe und Institutsvorstand (Pharmazeutische Chemie) Prof. Dr. Gerhard Buchbauer) überbringen, sondern auch Bestätigungen für Famulaturen für Studentinnen und Studenten der BSMA an Spitälern in Österreich. So konnten durch Vermittlung von Ass.-Prof. Dr. Michael Pretterklieber und Studiendekan Prof. DDr. Kurt Kletter, beide Medizinische Fakultät, 3 Studentinnen und 4 Studenten für den Monat Juli 2003 an das AKH-Wien (Nuklearmedizin, Vorstand: Prof. Dr. Robert Dudaczak, 2 Personen), Kaiserin Elisabeth Spital-Wien (Chirurgie, Vorstand: Prof. Dr. Karl Glaser, 3 Personen) und das AKH-Korneuburg (Chirurgie, Vorstand: Prim. Dr. M. Jonas, 2 Personen) eingeladen werden. Die gesamten Aufenthaltskosten werden teilweise von den Krankenhäusern selbst, der Universität Wien und Privatpersonen getragen. Am 20.4.2003 wurden dann, in Anwesenheit von Dekan Prof. Dr. Tamas Boytchuk, Prorektor für internationale Beziehungen, Prof. Dr. Yuriy Nechytaylo, und Spitalsleiter Doz. Dr. S. Storozhuk die Famulaturplatzbestätigungen an die jeweiligen Studentinnen und Studenten der BSMA übergeben. Bei der nachfolgenden Besichtigung einiger Einrichtungen der BSMA konnten wir uns überzeugen, dass sich diese akademische Institution in Czernowitz auf dem besten Weg befindet, nicht nur eine wesentliche Rolle im Hochschul- und Gesundheitswesen der Ukraine, sondern auch im europäischen Raum zu spielen.
Zum Abschluss meiner Czernowitz-Reise wurde mit den Führungskräften der BSMA vereinbart, weitere Möglichkeiten einer breiteren Kooperation zwischen der Universität Wien und der BSMA wie ÖAD-Stipendien, Entwicklung von Austauschprogrammen für studentisches und akademisches Personal, Erstellung von gemeinsamen Evaluierungsmodellen für universitäre Lehre und Forschung, gemeinsame Teilnahme an relevanten Programmen der Europäischen Kommission, etc. in Zukunft zu planen.
Ich bedanke mich bei den zahlreichen Personen, die mitgeholfen haben, eine private Hilfsaktion für das Kinderspital No. 1 in Czernowitz so erfolgreich gestalten zu können und dieses humane Projekt zu einer internationalen Kooperation zwischen der Universität Wien und der BSMA von Czernowitz werden zu lassen. Ich hoffe in naher Zukunft von weiteren, erfolgreichen Projekten dieser akademisch-bilateralen Zusammenarbeit berichten zu können. Über die Fortschritte der Arbeiten am Dach der Czernowitzer Kinderklinik werden wir laufend informiert. Der endgültige Abschlussreport wird nach Ostern 2004 von uns, nach Übergabe der restlichen 10.000, Euro an die Stiftung »Kindheit«, Dr. Ruslan-Kudrinski, erstellt und den Lesern der Österreichischen Apotheker-Zeitung zur Kenntnis gebracht werden.