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Erhöhtes Risiko für »Plötzlichen Kindstod«: Bauch- und Seitenlage
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Plötzlicher Kindstod
SIDS auf dem Rückzug
Die Vorsorgebemühungen bezüglich des Plötzlichen Kindstodes (Sudden Infant Death Syndrome SIDS) wirken offenbar: Die Zahl der unerklärlichen Todesfälle bei Säuglingen geht zurück. "Betrug die Anzahl von verstorbenen Säuglingen in der Steiermark im Jahr 1985 noch 34, so ist im Jahr 2001 bis dato ein Kind am Plötzlichen Kindstod verstorben", erklärte Univ.-Prof. Dr. Peter Roll vom Institut für gerichtliche Medizin der Universität Graz.
Wesentlich dazu beigetragen haben Kampagnen zur Identifizierung von Säuglingen bzw. deren Familien, die stärker gefährdet sein könnten. Hier gibt es auch technische Hilfen wie Atmungs-Überwachungssysteme, die bei einem Atemstillstand die Ursache für SIDS Alarm schlagen.
Daneben werden allgemeine Empfehlungen gegeben:
Vermeiden der Bauch- und Seitenlage beim Säugling
Vermeiden von zu warmer Bekleidung und Bedeckung
Vermeidung von weichem Bettzeug
Vermeiden des Schlafens im elterlichen Bett
Kind nicht allein lassen
kein Rauchen in der Umgebung des Babys
liebevolle Fürsorge und Arztbesuche bei krankhaften Auffälligkeiten
Die Rückenlage des Säuglings führt zu einem geringeren Risiko, im Bettzeug zu ersticken. Auch die Wahrscheinlichkeit des Erbrechens samt Einatmen von Speisebrei ist dadurch geringer. Säuglinge können durchaus bei den Eltern schlafen allerdings im eigenen Bettchen. Sehr wichtig ist eine rauchfreie Umgebung. Der Grazer Experte: "Bei Befolgung der angeführten Punkte wird es uns gelingen, das Risiko des Plötzlichen Kindstodes zu minimieren bzw. einen den Plötzlichen Kindstod ausschließenden Zustand zu erreichen."