Fortbildungsabend
Prädiabetes ist eine zunehmend häufige Stoffwechselstörung und gilt als entscheidende Vorstufe des Diabetes mellitus Typ 2. Bereits leicht erhöhte Blutzuckerwerte sind mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, insbesondere für Herzinfarkt und Schlaganfall, verbunden. Gleichzeitig bietet das Stadium des Prädiabetes ein wertvolles Zeitfenster: Durch frühzeitige, gezielte Interventionen kann die Manifestation eines Typ-2-Diabetes wirksam verhindert oder zumindest deutlich verzögert werden.
Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht daher die nicht-medikamentöse Behandlung des Prädiabetes. Evidenzbasierte Lebensstilinterventionen – insbesondere Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion, regelmäßige körperliche Aktivität und Verhaltensänderung – zeigen in Studien eine hohe Wirksamkeit und sind medikamentösen Strategien in der Präventionsphase häufig überlegen. Ziel ist es, praxisnahe Strategien zu vermitteln, die sich nachhaltig in den Berufsalltag integrieren lassen und Patientinnen und Patienten zu einer langfristigen Lebensstiländerung befähigen.
Die Fortbildung beleuchtet aktuelle Leitlinien, pathophysiologische Hintergründe sowie motivierende Gesprächsführung und interdisziplinäre Ansätze. Sie soll Apothekerinnen und Apotheker Sicherheit in der Beratung geben und dazu beitragen, Prädiabetes als Chance zur Prävention zu nutzen – bevor aus einem Risiko eine chronische Erkrankung entsteht.
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