Hintergrund ist die steigende Zahl an Krebserkrankungen: Anfang 2025 lebten in Österreich rund 409.000 Betroffene, bis 2045 werden jährlich über 56.000 Neuerkrankungen erwartet. Gesundheitsministerin Korinna Schumann betonte daher die Bedeutung der Prävention: „Wir müssen schauen, dass Krebs nicht entsteht.“
Viele Erkrankungen seien durch Bewegung, gesunde Ernährung und Rauchstopp vermeidbar. Ergänzend soll die Früherkennung durch die Weiterentwicklung organisierter Screening-Programme gestärkt werden.
Krebs sei heute eine oft gut behandelbare chronische Krankheit, so GÖG-Abteilungsleiterin Dr. med. univ. Karin Eglau, MPH: „Die Leute leben 20, 30 Jahre mit ihrer Krebserkrankung.“ Deswegen sei auch eine entsprechende Nachversorgung wesentlich. Beispielsweise stünden nun mit der Pilotierung des Survivorship-Passports für Kinder nach einer Krebserkrankung neue Wege in der strukturierten Nachsorge offen.