Patientinnen und Patienten beantworten PROM‑Fragebögen auf ihren eigenen Mobilgeräten; die Daten fließen direkt in die elektronische Patientenakte. Eine im Journal of Medical Internet Research veröffentlichte Studie rund um Prof. Dugas bestätigt die technische und klinische Machbarkeit.
Relevante Erkenntnisse aus vier Kliniken
110 Teilnehmende aus vier Kliniken bearbeiteten über Wochen regelmäßig digitale Fragebögen. Die Rücklaufquote lag bei 60 %, die Bearbeitungszeit im Schnitt unter acht Stunden. Die Daten lieferten in allen Fachbereichen relevante Hinweise für die Behandlung, etwa zur Schmerztherapie oder zum Therapieverlauf. In der Psychosomatik zeigte sich nach vier Wochen ein deutlicher Anstieg der Lebensqualität.
Für die Umsetzung war ein System nötig, das sowohl intuitiv nutzbar ist als auch höchsten Datenschutzanforderungen entspricht. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb soll die Anwendung auf weitere Kliniken ausgeweitet werden. Das Projekt zeigt, wie digitale PROMs die patientenzentrierte Versorgung stärken und klinische Entscheidungen unterstützen können.
RS