Forschungen zeigten, dass Varianten des Gens SCN10A besonders häufig vorkamen. Dieses Gen kodiert für den Natrium-Ionenkanal Nav1.8, der elektrische Signale in Nervenzellen reguliert. Bei Betroffenen ist dieser Ionenkanal durch genetische Veränderungen offenbar übermäßig aktiv.
Dadurch wird das sympathische Nervensystem, das unter anderem die Schweißdrüsen steuert, dauerhaft stärker gereizt, was zu den oft durch Stress oder emotionale Reize ausgelösten Schweißausbrüchen führt.
Quelle
Yamauchi S, et al. Sci Adv 2026. DOI: 10.1126/sciadv.aed3221